Für wem? Wozu? Wofür?
Ziel: ?
Für diesen Zustand? Für das kurze Glücksgefühl gepaart mit
dem Gefühl von Kontrolle und Sicherheit? Für die Angst mehr zu wollen?
Für die Vorfreude überhaupt was zu bekommen? Für das kurze
Gefühl der Zufriedenheit? Für mich? – Nein.
Ist es Gewohnheit? Ist es gut? Ist es schlecht?
Ich bleibe stehen. Alleine. Ohne meinem Ich.
Bin ich überhaupt noch? Gibt es mich?
Schwer zu sagen, wenn man in den Spiegel blickt und ein
müdes, lebloses Gesicht erblickt. Ein nichtssagendes Gesicht. Nicht einmal
Traurigkeit findet man. Ein Gefühl der Verlorenheit ist in mir. Verlorenheit –
im eigenen Körper, in der Welt, oft in den eigenen Gedanken. Tränen sind
bekanntlich vertrauenswürdige Beweise für Gefühle. Also gibt es sie noch.
Sind sie Stellvertreter der Situation oder ein Weckruf?

Wundervolle Worte, du hast meine momentane Situation nahezu perfekt beschrieben!
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